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(Anmerkung: Die
Berichterstattung am Ende wird ständig aktualisiert)
Wiedermal reißen Hochspannungsleitungen ab und Strommasten knicken um
Anmerkung:
Der Wintereinbruch in Deutschland hat wieder mal die Stromversorgung in vielen Bereichen lahm gelegt.
Das Problem besteht darin, dass die Hochspannungs-Freilandleitungen diesen extremen Witterungsverhältnissen nicht stand halten können.
Hier nur einige Beispiele: (…) Extreme Stromschwankungen haben gestern über vier Stunden lang Osnabrück bis in den Abend hinein lahmgelegt. (…) wenig später brach die Stromversorgung erneut zusammen. (…) heftige Schneestürme seien die Ursache für die extremen Stromschwankungen. Gerieten die Überlandleitungen ins Schwingen oder berührten sich, komme es zu den Ausfällen. Die Folge: Viele Menschen saßen bei Kerzenlicht in ihren Wohnungen und froren, weil auch die Heizungen ausgefallen waren. (…) wobei die Einsatzleitstelle der Polizei ohne Strom blieb. Telefonieren war oft nur mit dem Handy möglich. Computergestützte Kassen z.B. in Tankstellen sowie Türen in Kaufhäusern ließen sich nicht öffnen. Menschen mußten aus Aufzügen befreit werden. Quelle: Nordwestzeitung vom 26.11.05
Wetter legt Verkehr lahm Schnee und Eis haben besonders in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erhebliche Verkehrsprobleme verursacht. Der Betrieb am Flughafen Düsseldorf mußte wegen verschneiter Start- und Landebahnen zeitweise unterbrochen werden. Die Autobahn A 31 war wegen eines umgekippten Strommastes gesperrt. Allein in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei in der Nacht mehr als 750 Unfälle. Ein Mensch starb, 40 weitere wurden verletzt. Tausende Autofahrer mußten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Auf der A 1 entstand ein Stau von bis zu 50 km. Quelle: ARD-Videotext vom 26.11.05
"WIR HABEN NOCH IMMER KEINEN STROM!" Es ist wie in der Steinzeit! Noch immer haben hunderttausende Menschen in Westdeutschland keinen Strom. Die Schneemassen haben unzählige Leitungen einfach durchbrechen lassen.
Die RWE Westfalen-Weser-Ems AG hat nach eigenen Angaben am Samstag alle verfügbaren Kräfte aufgeboten, um die Stromversorgung in Teilen Nordwestdeutschlands wiederherzustellen.
Mehr als 50 Hochspannungsmasten kippten einfach um Das Unternehmen wollte nach eigenen Angaben versuchen, bis zum Abend die Stromversorgung in einem Teil der betroffenen Gebiete wiederherzustellen. «Wann alle Ortsnetze wieder versorgt werden können, hängt auch von der weiteren Entwicklung der Wetterlage ab,» hieß es.
Strommasten knickten um wie Streichhölzer
Umgeknickte Strommasten auf einem Feld bei Laer in der Nähe von Münster.
(…) Etliche
Hochspannungsmasten knickten unter der Last des Schnees ein.
Geisterstädte ohne Menschen im Schneechaos
Noch immer sind ganze Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten
Im Münsterland in Nordrhein-Westfalen sind mehr als 1000 Helfer im Einsatz, um die Folgen des Schneechaos zu bewältigen. Auch Soldaten der Bundeswehr helfen mit. Beim Regierungspräsidium Münster wurde ein Krisenstab eingerichtet.
Autofahrer mussten in "Luftschutzbunker"
In Coesfeld wurde ein Altenheim evakuiert. Grund für die
Stromausfälle waren umgeknickte Hochspannungsmasten, die der Last von Schnee und
Eis nicht standhalten konnten.
Quelle: http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_artikel.php?article=11
130 000 Menschen im Münsterland ohne StromMünsterland (dpa/wl) - Im Münsterland sind nach dem heftigen Wintereinbruch mit erheblichen Neuschneemengen derzeit nach Angaben des Versorgers RWE rund 130 000 Menschen ohne Strom. 20 Kommunen, vor allem in den Kreisen Steinfurt und Borken, seien betroffen, teilt RWE am Samstag mit. Teilweise seien die Heizungen ausgefallen. Auch in Öl- und Gasheizungen werde der Zündfunke elektrisch ausgelöst. Grund für die Stromausfälle seien neben umgeknickten Masten und abgerissenen Leitungen auch Kurzschlüsse.
Den Schnee am Freitag brachte Tief Thorsten. In Höhe der westfriesischen Insel hatte sich das Kaltluftgebiet festgesetzt, es sorgte landesweit für chaotische Zustände.
Das trifft auch die Bahn. "Durch die Stromschwankungen ist vor allem in der Rhein-Ruhr-Region an vielen Stellen die Steuerungstechnik ausgefallen, sagt Peter Grundmann vom DB Nahverkehr Westfalen. Signale auf Rot bedeutet auch: Verspätungen. Die sich im Tagesverlauf auswachsen, weil Büsche und Bäume in etliche Oberleitungen knallen. Auf den Hauptstrecken fahren die Züge 45 Minuten Verspätung ein. Im Münsterland brechen mehrere Verbindungen komplett zusammen. (…)
Quelle: http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_9659.php
Krankenhaus ohne StromRheine - Nasser Schnee auf der Überland-Stromleitung der RWE sorgte gestern auch in Rheine für erhebliche Stromschwankungen. "Wenn der Schnee abrutscht, fangen die Leitungen an zu schwingen. Wenn sie gegeneinander schlagen, gibt es einen kleinen Kurzschluss", erläuterte Stadtwerke-Chef Dr. Ralf Schulte-de Groot. (…) Man habe bereits am Morgen die großen Firmen der Stadt angerufen und gewarnt, sagte Schulte-de Groot. Dort fielen im Laufe des Tages immer wieder Computer und Maschinen aus. Und dann fiel am frühen Abend in Teilen der Stadt der Strom ganz aus " weil Überlandleitungen nachgaben. Im Mathias-Spital brach die Stromversorgung zusammen. Drei Stunden lang übernahmen die Notstromaggregate die Versorgung, berichtete Verwaltungsdirektor Karl Brüggemann. Es habe alles funktioniert, nur habe man nicht alle Aufzüge in Betrieb gehalten und die Küche habe auf Sparflamme gekocht " nur zwei statt vier Menüs gab es zur Auswahl. - eul 25. November 2005 | Quelle: Münsterische Zeitung
Quelle:
http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_nachricht.php?
Selbst Tage nach den widrigen Witterungsverhältnissen sind noch immer Tausende von Menschen ohne Strom. Die Reparaturarbeiten werden vermutlich noch Tage oder Wochen andauern.
Für uns der Interessengemeinschaft
Vorsicht-Hochspannung war diese Katastrophe vorhersehbar. Wir haben bereits seit Monaten auf
diese Gefahr aufmerksam gemacht!
Vertreter von E.on wurden bei
öffentlichen Veranstaltungen diesbezüglich angesprochen. Dort sprach man von
„Einzelfällen“ und verharmloste die Gefahr. Kaum sind
Netzbetreiber wie E.on ist es gesetzlich erlaubt, Wohnhäuser zu überspannen und das wird auch praktiziert. Bei der geplanten Freilandtrasse von Ganderkesee nach St. Hülfe wird die Leitung zum Teil bis zu einer Entfernung von 10 m zu Gebäuden (gerechnet von Trassenmitte) errichtet. Es werden demzufolge Gebäude überspannt.
Nicht auszudenken, wenn solch ein Mast nachgeben würde.
Nordwest-Zeitung v. 26.11.2005 - Ganz Osnabrück dunkel Nordwest-Zeitung v. 28.11.2005 - Schneeschock: Tausende noch immer ohne Strom Nordwest-Zeitung v. 28.11.2005 - Konsequenzen aus dem Schneechaos: Zeit nutzen (Kommentar) Nordwest-Zeitung v. 29.11.2005 - Leitungen schutzlos vor extremen Wetter Nordwest-Zeitung v. 29.11.2005 - Stromkonzerne sollen zahlen Nordwest-Zeitung v. 29.11.2005 - Milliarden für moderne Stromnetze Nordwest-Zeitung v. 29.11.2005 - Schneekatastrophe und Stromausfälle: Ignoranz (Kommentar) Nordwest-Zeitung v. 02.12.2005 - IG sieht sich bestätigt Örtliche Presse v. 03.12.2005 - Mit Erdkabel wäre das nicht passiert Medieninformation der SPD-Ratsfraktion Osnabrück - Jetzt auf Erdverkabelung setzen Medieninformation der CDU und FDP-Ratsfraktion Osnabrück - Schneechaos zeigt: Erdverkabelung ist vorzuziehen Gefahr wird weiter verharmlost - Leserbrief von der IG Vorsicht-Hochspannung Schwere Sturmböen wirbeln den Norden durcheinander- Stromausfall in Beckstedt
Weitere Berichte: Spiegel kritisiert marode Strommasten! Bund der Energieverbraucher wirft Netzbetreiber Versäumnisse vor! Stromausfälle: Die Kritik wächst! Behörden warnen vor Gefahren durch Überlandleitungen! Bayerns Strommasten sind einsturzgefährdet! Streit um Stromnetz-Investitionen und Ersatzansprüche! 38 000 Strommasten in Deutschland könnten im Ernstfall zu spröde sein!Schwache Lei(s)tung - der Kommentar! Wir wohnen neben Strommasten und haben Angst! Auch Deutschland hat Probleme mit Stromnetz - es sind auch Leitungen zusammengebrochen, die nicht aus Thomas-Stahl gebaut wurden!!! Konzerne: Stromausfälle sind überall möglich! Gewinne privatisiert - Risiken sozialisiert! Höhere Gewalt - RWE gesteht: Strommasten, die das halten sollen, sind zu teuer! Schneebruch: Feuerwehr über Feiertage im Dauereinsatz Könnten auch in Nürtingen die Strommasten brechen?
21.12.2006 Stromausfall in Brandenburg - Märkische Allgemeine Zeitung 03.01.2006 Stromausfälle in Tschechien und Bayern 03.01.2006 Stromausfall in Bayern 09.01.2006 Wie marode sind unsere Strommasten? - Wirtschaftsmagazin "Markt" berichtet auf N3. 10.01.2006 Hunderte Häuser waren stundenlang ohne Strom
Gutachten: Eislast ließ Strommasten brechen - Spröder Stahl hat nur bedingt eine Rolle gespielt!
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